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Projekt zur Phosphorrückgewinnung gestartet

Im Verbundprojekt KlimaPhoNds wird ein Konzept einer klimaneutralen und reststofffreien Klärschlammverwertung mit Phosphorsäureproduktion entwickelt und großtechnisch auf der Kläranlage Northeim erprobt.

Im Rahmen des BMBF Förderprogramms RePhoR (Regionales Phosphor Recycling) wurde die erste dreijährige Phase des fünfjährigen Verbundprojekts KlimaPhoNds – Klimaneutrale und reststofffreie Klärschlammverwertung mit Phosphorsäureproduktion in Südost-Niedersachsen – bewilligt und ab 1. Oktober begonnen.

Unter Federführung der Abteilung Abwasserverfahrenstechnik des CUTEC entwickelt und erprobt ein siebenköpfiges Projektteam, darunter auch die CUTEC-Abteilungen TP und RTS, ein regionales Konzept zur Klärschlammverwertung mit Phosphorrückgewinnung.

KlimaPhoNds zielt auf eine vollständige energetische und rohstoffliche Klärschlammverwertung unter Schaffung von Stoffkreisläufen für Magnesium, Stickstoff und insbesondere Phosphor. Mehrere Innovationen sollen im großtechnischen Maßstab umgesetzt werden, um die Klimaneutralität und Ressourceneffizienz des entwickelten Konzeptes nachzuweisen. Unter anderem wird eine im Abwasserbereich bisher nicht eingesetzte Verdampfungstrocknung weiterentwickelt und auf der Kläranlage Northeim installiert, um eine nahezu vollständige Wärmerückgewinnung zu ermöglichen.