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CUTEC erforscht neue Wege zur Erzeugung von erneuerbaren Olefinen

Zum Jahresende gab es noch einmal gute Nachrichten für die CUTEC-Abteilung „Chemische Energiesysteme“:

Das Verbundvorhaben „CO2OL: Katalysator-, Reaktor- und Prozessentwicklung für die direkte Synthese von linearen a-Olefinen aus CO2“ wurde mit Start zum 01. Januar 2021 bewilligt.

Das Vorhaben wird vom BMWi im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms gefördert. Neben der Abteilung „Chemische Energiesysteme“ des CUTEC Forschungszentrums, welches auch die Gesamtkoordination des Vorhabens übernimmt, sind das Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT, Rostock), das Fraunhofer Institut für Keramische Technologien und Systeme (FhG IKTS, Standort Hermsdorf), die EnProCo Berlin GmbH (Berlin), die DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH sowie die Mothes Hochdrucktechnik GmbH (Berlin) als Forschungspartner beteiligt.

Das CO2OL-Projekt zielt auf die direkte einstufige Synthese von linearen a-Olefinen (LAO) aus CO2 und Wasserstoff. Dazu soll das grundsätzlich bekannte Fischer-Tropsch-Verfahren so modifiziert werden, dass CO2 ohne vorherige Synthesegaserzeugung direkt als Edukt eingesetzt werden kann und Olefine im Kettenlängenbereich von C2 bis C5 als Haupt-produktfraktion entstehen.

Das Verfahren der direkten einstufigen Synthese von LAO aus CO2 und H2 soll während der dreijährigen Projektlaufzeit erstmals in halbtechnischem Maßstab umgesetzt werden. Dazu erfolgt eine abgestimmte Entwicklung von Katalysatoren, Synthesereaktor und Trennmembranen und -verfahren. Das Gesamtverfahren wird an Hand der Stoff- und Energieströme aus technischer Sicht analysiert und mittels Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen auch ökonomisch bewertet.