Nach dem Übergang des CUTEC-Instituts in die Technische Universität Clausthal fand am 08. August die Gründungsmitgliederversammlung des nun vierten Forschungszentrums der TU Clausthal statt.

TU-Präsident Prof. Thomas Hanschke übermittelte daraufhin in einer Vollversammlung der CUTEC-Belegschaft die „frohe Botschaft“ und meldete Vollzug. Verbunden mit einem besonderen Dank an Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić und ihr Ministerium, die den Prozess „sehr wohlwollend begleitet“ hätten.

Die Mitglieder des für die Übergangszeit aktiven Direktoriums für die CUTEC seitens der TU, die Professoren Daniel Goldmann, Hans-Peter Beck und Thomas Turek wurden von der Mitgliederversammlung für drei Jahre als Vorstände gewählt. Als Vorstandsvorsitzender wurde Prof. Goldmann, Direktor des Instituts für Aufbereitung, Deponietechnik und Geomechanik (IFAD) sowie Inhaber des Lehrstuhls Rohstoffaufbereitung und Recycling benannt.

Gemeinsam mit den Abteilungsleitern der CUTEC, deren Position gestärkt werden soll, will der neue Vorstand die CUTEC in eine erfolgreiche Zukunft führen. Prof. Hanschke begrüßte die CUTEC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der TU Clausthal: „Mit Ihnen zusammen bilden wir eine hervorragende Mannschaft.“ CUTEC passe fachlich ideal zu den großen Themen „Ressourcen“ und „Energie“ des Masterplans. „Ich denke, es steht uns etwas Großes bevor, das wir gemeinschaftlich aufbauen werden“, blickte Prof. Goldmann voraus. Das bewährte Label „CUTEC“ werde beibehalten. Durch die Verknüpfung der Forschungsschwerpunkte Rohstoffsicherung und Ressourceneffizienz sowie Nachhaltige Energiesysteme biete das CUTEC-Forschungszentrum eine europaweit einmalige Forschungsplattform für interdisziplinäre und transferorientierte Projekte. „Die tragenden Säulen der CUTEC sind die Abteilungen und insbesondere die Abteilungsleiter“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Zudem werde das neue Forschungszentrum eine Geschäftsstellenleiterin beziehungsweise einen Geschäftsstellenleiter haben.Eine der ersten großen Initiativen des CUTEC wird sein, dass hier das Forschungszentrum des Sekundärrohstoffzentrums (SRZ) eingerichtet wird. Auch die Geschäftsstelle des Recycling-Clusters wirtschaftsstrategischer Metalle „REWIMET“ zieht bei CUTEC ein.

Ministerin Heinen-Kljajić habe bereits ihren Besuch des neuen Forschungszentrums anlässlich ihrer Sommerreise angekündigt, sagte der TU-Präsident erfreut. Ebenso werde der Hochschulrat, der den Transferprozess begleitete, vorbeischauen.