Energiepark

Verbundvorhaben Energie

In Zukunft wird bei der Bereitstellung von elektrischer und thermischer Energie zunehmend auch auf regenerative Quellen zurückgegriffen werden.
Neben einer notwendigen Effizienzsteigerung bei den „verbrauchenden“ Prozessen und Einrichtungen ist insbesondere die Kombination unterschiedlicher Energieformen zur Substitution der konventionellen Energieversorgungsstruktur notwendig. Im Projekt "Lehr- und Demonstrationsanlage für dezentrale regenerative Energieversorgungssysteme" (www.dresy.de) soll die Problematik der Versorgung eines Gebäudekomplexes (CUTEC-Institut) aus regenerativen Quellen (Windkraft, Wasserkraft, Fotovoltaik, Solarthermie, biogene Kraft- und Brennstoffe) demonstriert und untersucht werden. Im Gegensatz zu anderen Vorhaben, die ebenfalls verschiedene regenerative Energieformen kombinieren, steht in diesem langfristig angelegten Projekt die dynamische Anpassung von Erzeugungsleistung und Bedarfsleistung im Vordergrund.
Die Ergebnisse sind für die weitere Konzeption und Ausgestaltung einer Energieversorgung mit höheren Beiträgen erneuerbarer Energieträger nutzbar.
Das Projekt Enerdiepark Clausthal stellt für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar: Theoretische Überlegungen und konzeptionelles Wirken werden unmittelbar in die Praxis umgesetzt, weshalb neben den CUTEC-Abteilungen mit Blick auf den externen Sachverstand zwei Institute der TU Clausthal (IEE, IEVB)1 sowie zwei Versorgungsunternehmen (Stadtwerke Clausthal-Zellerfeld GmbH, Avacon AG) eingebunden sind. Dabei bringen die Unternehmen einerseits praktische Erfahrungen ein und können andererseits von den im Projekt gewonnenen Erkenntnissen profitieren.
Aufgrund der bisher gewonnenen Erkenntnisse werden weitere Projektaktivitäten im Hinblick auf eine dezentrale Energieversorgung und die Einbindung von erneuerbaren Energiequellen entwickelt. Ebenfalls im Aufbau befindet sich die Ankopplung des Energieparks an ein Multimeda-Vorhaben der TU Clausthal. Informationen über das Projekt Energiepark Clausthal können ebenfalls auf der gesondert eingerichteten homepage eingeholt werden.
Eine Zusammenfassung des Projektes kann hier als download abgerufen werden.
EparkAbschluss.pdf  (5,5 MB)
1 IEE: Institut für Eletrische Energietechnik,
Prof. Dr.-Ing. H.-P. Beck IEVB: Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik, Prof. Dr.-Ing. R. Scholz.

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